|
linda-k.de
| |
66
% Ausfallquote bei der Rallye Siegerland-Westerwald am 21.10.2006
Drei
anschlag-quer-Teams hatten sich zu dieser beliebten Schotter-Veranstaltung
angemeldet, doch es sollte nur für ein Team erfolgreich enden.
Der Audi von Team RoDi konnte gar nicht an den Start gehen. Nachdem das kaputte
Getriebe repariert war, hatte der Audi einen Kolbenfresser. Schnell würde aus Hünfeld
am Mittwoch noch ein neuer Block geholt und eingebaut. Am Donnerstag lief er
auch dann mal, aber dann riss die Zahnriemenscheibe und einige Ventile waren
krumm. Eine neue Kopfdichtung war leider erst am Samstag lieferbar und das war
ein bisschen zu spät!
Also, zugucken angesagt!
Wir Mädels trafen uns Samstagmorgen um sieben Uhr zum Frühstück in Laubach.
Die Männer haben da ja lange noch geschlafen. Besonders unser Busfahrer Billy!
Das Frühstück war echt lecker und wir trudelten dann gegen neun wieder bei uns
zu Hause in Ruppertsburg ein. Dort wartete schon die Familie Kühn auf die
Abfahrt. Marvin – der Azubi der Firma Kühn – hatte unsern Audi-Pilot schon
zum Glück geweckt, also blieb uns das erspart. Nachdem dann unser Busfahrer
auch endlich aus dem Bett gekrochen war, konnten wir dann auch mal losfahren.
Aber eigentlich waren wir sowieso viel zu früh, weil die Startzeit im Zeitplan
nur die Startzeit für das Abfahren der Strecke war. Egal, auf jeden Fall waren
wir viel zu früh da und es hat geschüttet wie aus Eimern. Und kalt war es
auch. Grund genug für uns Frauen, den Rest Sambuca, der nicht im Bus auf der Fußmatte
gelandet war, zu vernichten.
Leider durften wir nicht in das Rallye-Zentrum in der Kaserne und mussten draußen
in der Kälte herumstehen. Es gab auch nirgends mal einen Kaffee oder eine
Woscht – gar nix. Zum Glück durften wir Frauen (und nur wir Frauen) uns dann
bei ein Paar Streckenposten unter die Plane kuscheln. Da war es wenigsten
trocken. Fast, weil die Plane jede Menge Löcher hatte. Das fanden wir alle voll
blöd, weil ich mich sogar vorher schon per E-Mail erkundigt habe und mir wurde
zugesagt, dass es keine Probleme gibt.
Zu dieser Zeit rief auch schon Team-Beetz vom Abfahren an und bat um Hilfe. Der
Keilriemen war kurz vorm abrauchen. Also, Billy und Alex schnell einen neuen
besorgen, was gar nicht so einfach war. Endlich wieder zurück, stellte sich das
nächste Problem dar. Wie bekommen wir den Keilriemen zu unserem Team? Zum Glück
kam Billy auf die Idee, sich als Streckenposten zu verkleiden und konnte so in
die Kaserne!
Später fuhren wir zu WP 1 und stellten uns in die Zweite Kurve. Das war gut so,
denn viel weiter ist Team Beetz nicht gekommen. Der Keilriemen platze schon
wieder und der BMW hatte seine 1. Rallye nicht überstanden. Also, Auto
abstellen und an den Streckenrand „Bier trinken“.
Team Seip bewies wieder fahrerisches Können. Ein kleiner Ausflug in den Acker
und ein Fastabflug im Schotter verzieh der kleine Ackerpanzer seiner Crew wie
nichts. Er belohnte sie sogar mit einem 3. Platz und Pokal in der Klasse G18. In
der Gesamtplatzierung erlangten sie den 52. Rang. Wenn man sich in der
Ergebnisliste anschaut, wer und was da noch alles dahinter liegt, Hut ab! Top
gefahren, Top Leistung. Lag aber bestimmt auch an der guten rundum Betreuung von
Team-Manager Horst, dessen Wagen schon im Winterschlaf ist!
Feiern konnten wir diesen Pokal leider nicht. Weil wir durften ja nicht rein und
die, die drin waren, nicht raus. Das war echt sau doof. Die, die drin waren,
haben auch gesagt bekommen, sie müssen eine Stunde nach der Siegerehrung raus.
Komischer Verein da!
Nun, wir sind dann noch was essen gegangen und haben anschließend zu Hause das
Video- und Filmmaterial geschaut und analysiert. Der Abend war noch sehr lustig.
Vielen
Dank an dieser Stelle wieder an Billy für Busbenutzung und „Tschuldigung“ für
den Schnaps auf der Fußmatte. Christina hat das echt nicht mit Absicht gemacht.
© Linda
| |
Gästebuch
Forum
Besucher

shirtDevil24
|